Allgemeine Geschaeftsbedingungen

Stand: 2026-05-28

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschaeftsbedingungen (AGB) gelten für alle Vertraege zwischen Spueren spueren – Koerperarbeit, Inh. Nils Kunz, Bellealliancestr. 37, 20259 Hamburg (nachfolgend „Anbieter“, siehe Impressum) und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde“ oder „Studio“) über die Nutzung der Software „Plan Oase“.

(2) Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind keine Vertragspartner. Vertraege zwischen dem Studio und seinen Endkunden bleiben hiervon unberuehrt.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergaenzende Allgemeine Geschaeftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdruecklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch das Absenden des Signup-Formulars unter ausdruecklicher Bestätigung dieser AGB und der Datenschutzerklaerung zustande. Der Anbieter bestätigt den Vertragsschluss per E-Mail.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Der Anbieter stellt eine cloud-basierte Software zur Online-Buchung und Schichtplanung für Wellness-Studios bereit. Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus der zum Vertragsschluss aktuellen Produktbeschreibung auf der Anbieter-Website.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang weiterzuentwickeln, zu erweitern und an aktuelle technische und rechtliche Anforderungen anzupassen, sofern dadurch der vertraglich vereinbarte Hauptzweck nicht beeintraechtigt wird.

(3) Die Bereitstellung erfolgt über das Internet. Die für den Zugriff notwendige Hard- und Software (insbesondere internetfaehiger Browser und Internetverbindung) liegt im Verantwortungsbereich des Kunden.

§ 4 Testphase (Trial)

(1) Neue Studios erhalten eine kostenfreie Testphase von 14 Kalendertagen ab Signup.

(2) Erfolgt während dieser Frist keine kostenpflichtige Buchung, werden saemtliche im Rahmen der Testphase angelegten Daten am Ende des Tages, an dem die Frist endet, unwiderruflich gelöscht.

(3) Vor der Löschung steht dem Kunden ein vollstaendiger Self-Service-Datenexport zur Verfuegung. Ein Anspruch auf Datenexport nach Löschung besteht nicht.

(4) Mit dem Trial-Ablauf endet der Vertrag automatisch ohne gesonderter Kuendigung.

§ 5 Preise und Zahlung

(1) Die Verguetung erfolgt monatlich im Voraus zu den im Bestellprozess ausgewiesenen Preisen zuzueglich der jeweils gueltigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(3) Zahlungsabwicklung und Rechnungserstellung erfolgen über Stripe Payments Europe, Ltd., Dublin, Irland. Der Kunde verwaltet seine Zahlungsmittel und Rechnungen über das Stripe Customer Portal.

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software nach vorheriger Mahnung mit Fristsetzung von 14 Tagen zu sperren. Die Datenretention nach § 7 bleibt davon unberuehrt.

§ 6 Verfuegbarkeit

(1) Der Anbieter ist um eine möglichst hohe Verfuegbarkeit der Software bemueht („best effort“).

(2) In der aktuellen Vertragsphase wird keine garantierte Verfuegbarkeit (Service Level Agreement) zugesichert.

(3) Geplante Wartungsfenster werden nach Möglichkeit mindestens 48 Stunden im Voraus angekuendigt; ausserplanmaessige Wartungen aus sicherheitsrelevanten Gruenden bleiben vorbehalten.

§ 7 Kuendigung und Datenretention

(1) Der Kunde kann den Vertrag jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums (Monatsende) ohne Angabe von Gruenden über das Stripe Customer Portal kuendigen.

(2) Das Recht zur ausserordentlichen Kuendigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Vertragsparteien unberuehrt.

(3) Nach wirksamer Kuendigung verbleiben die Daten 30 Kalendertage in einem gesperrten Zustand (Reaktivierung durch erneute Buchung möglich) und werden anschliessend unwiderruflich gelöscht.

(4) Vor Löschung kann der Kunde einen vollstaendigen Datenexport gemaess Art. 20 DSGVO über die Software anstossen. Der Export wird in einem strukturierten, gaengigen und maschinenlesbaren Format bereitgestellt.

§ 8 Auftragsverarbeitung

(1) Soweit der Anbieter im Rahmen der Software personenbezogene Daten von Endkunden des Kunden verarbeitet (insbesondere Buchungsdaten), geschieht dies ausschliesslich weisungsgebunden im Sinne des Art. 28 DSGVO.

(2) Die Bedingungen der Auftragsverarbeitung sind in einem separaten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geregelt, der dem Kunden mit Abschluss der ersten kostenpflichtigen Buchung in Textform zugesendet wird. Der Vertragsschluss erfolgt durch elektronische Annahme (Checkbox-Bestätigung im Bestellprozess) gemaess § 126b BGB.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet uneingeschraenkt für Vorsatz und grobe Fahrlaessigkeit, für Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

(2) Bei leichter Fahrlaessigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfuellung die ordnungsgemaesse Durchfuehrung des Vertrages erst ermoeglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmaessig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesen Faellen auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für Datenverlust ist im Rahmen der vorstehenden Beschraenkungen auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschraenkt, der bei regelmaessiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherheitskopien durch den Kunden eingetreten wäre. Der Anbieter empfiehlt dem Kunden ausdruecklich die regelmaessige Nutzung des in der Software bereitgestellten Self-Service-Datenexports.

(4) Soweit die Haftung des Anbieters nach den vorstehenden Bestimmungen ausgeschlossen oder beschraenkt ist, gilt dies auch für die persoenliche Haftung der Mitarbeiter, Vertreter und Erfuellungsgehilfen.

§ 10 Änderung der AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern dies aus triftigem Grund (z.B. geaenderte Rechtslage, Rechtsprechung, technische oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen) erforderlich wird und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb dieser Frist, gilt die Änderung als angenommen; auf die Widerspruchsmoeglichkeit und die Rechtsfolgen wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.

§ 11 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Ausschliesslicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Hamburg, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des oeffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermoegen ist.

§ 12 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchfuehrbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der uebrigen Bestimmungen unberuehrt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchfuehrbaren Bestimmung tritt die wirksame und durchfuehrbare Regelung, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen Bestimmung verfolgt haben.